Für Kommunen und Behörden: Wir planen und beraten zu Verkehr und Mobilität

Wir bieten Ihnen zielspezifische und passgenaue Planung und Beratung zu Mobilität und Verkehr auf kommunaler sowie regionaler Ebene. Unsere Unterstützung erhalten Sie in den folgenden Bereichen:

  • Innovative strategische Verkehrsplanung
  • Umwelt- und klimabezogene Mobilitätskonzepte
  • Kommunales Mobilitätsmanagement
  • Schulisches Mobilitätsmanagement
  • Prozesssteuerung und -begleitung
  • Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Fördermittelberatung
  • Vorträge zu verkehrlichen Themen

Referenzen Verkehrsplanung und Mobilitätsberatung:

Beratung zu Standortbedingungen für Fahrradhäuschen in Mainz

Mit einer ausreichenden Zahl an gebäudeeingangsnahen Fahrradabstellplätzen, die Schutz von Diebstahl, Vandalismus und Witterung bieten, wird das Radfahren attraktiver. Um in dicht bebauten Gebieten wie z.B. der Mainzer Alt- und Neustadt eine Nachrüstung im Bestand zu ermöglichen, plant die Stadt Mainz zukünftig Fahrradhäuschen (Fahrradpavillon) bzw. abschließbare Fahrrad-Sammelgaragen zu errichten.
Beratung bzgl. verschiedener Typen von gesicherten Fahrradabstellmöglichkeiten mit ihren unterschiedlichen Ausprägungen sowie Unterstützung bei der Standortfindung.

Mobilitätskonzept für die Stadt Weil am Rhein

Auftraggeber: Stadt Weil am Rhein
Bearbeitung: 2017-2018
Kooperation: Büro Komm…zept
Weitere Informationen: http://weil-am-rhein.de/pb/stadt,Lde,/Home/Aktuell/Weil+am+Rhein+machts.html

Aufbauend auf einer verkehrlichen Analyse wurden zugeschnittene Mobilitäts-Maßnahmen für die Stadt entwickelt, deren Umsetzung zu einer Verbesserung der örtlichen CO2-Bilanz beitragen soll. Bei der Bearbeitung spielte die Öffentlichkeitsbeteiligung (Einwohner*innen, Fachakteur*innen) im Rahmen von öffentlichen Begehungen, Workshops und Interviews eine wichtige Rolle. Auch wurde die Mobilität der Stadtverwaltung in einem Mobilitätsmanagementprozess unter die Lupe genommen.

Klimaschutzteilkonzept Mobilität für die Stadt Oberursel (Taunus)

Das Teilkonzept Mobilität ist Teil des umfassenden Klimaschutzkonzeptes der Stadt Oberursel (Taunus). Dieses beinhaltet eine integrierte Untersuchung und Analyse der Verkehrsverflechtungen, der lokalen Situation von Verkehr und Mobilität, des aktuellen Mobilitätsangebots und der Mobilitätsbedarfe. Beteiligung von Fachakteuren und der Öffentlichkeit mit Interviews, öffentlichem Klimaforum, Fachworkshops und Online-Befragung. Hieraus wurden Maßnahmen für eine klimafreundliche und zielgruppengerechte Mobilität erarbeitet.

Auftraggeber: Stadt Oberursel (Taunus)
Bearbeitung: 2017 – 2018
Kooperation: I+U Infrastruktur und Umwelt (Federführung)
Weitere Informationen: https://www.oberursel.de/de/leben-wohnen/oekologie-umwelt/klimaschutz/

Elektromobilitätskonzept zum Leasing von Elektrofahrzeugen in der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn

Die seit Jahrzehnten im Klimaschutz tätige Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn hat es sich zum Ziel gesetzt, als „Elektromobiles Enkenbach-Alsenborn“ eine Pionierrolle im Bereich Elektromobilität einzunehmen. Dabei will sie mit der Entwicklung eines Leasing-Angebots für Elektrofahrzeuge das Thema in Enkenbach-Alsenborn weiter vorantreiben und dabei gleichzeitig Modell für andere Kommunen sein. Innovative Anreizmodelle sollen dabei Hemmnisse bei Bürgerinnen und Bürgern abbauen, den Zugang erleichtert und den Anteil der lokal gewonnenen Erneuerbaren Energien im Mobilitätssektor stärken.

Im Rahmen der Konzepterstellung wurden die strukturellen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Nutzung eines E-Leasing-Angebots untersucht und ein E-Mobilitäts-Konzept mit zielgruppenspezifischen Anreizmodellen entwickelt. Um Hemmnisse und Bedürfnisse potenzieller Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen zu können, waren Fachakteure und Öffentlichkeit über Interviews und eine Online-Befragung eingebunden.

Auftraggeber: Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn
Bearbeitung: 2018 – 2019
Kooperation: EnergyEffizienz GmbH (Federführung)

Prüfung von Schulwegen im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Prüfung und Beurteilung ausgewählter Schulwege nach Hessischem Schulgesetz bezüglich ihrer Zumutbarkeit. Die Beförderungskosten für Schülerinnen und Schüler werden nur für solche Schulwege übernommen, die länger als 2 km (Grundschule) bzw. 3 km (weiterführende Schule) sind. Für kürzere Wege übernimmt der Schulträger laut Schulgesetz nur bei einer „besonderen Gefahr für die Sicherheit und die Gesundheit“ die Kosten. 18 Schulwege werden auf ihre Sicherheit hin geprüft. Prüfkriterien für die Beurteilung sind neben den gesetzlichen Grundlagen Gerichtsurteile und planerische Regelwerke. Bei Bedarf werden die Schulwege mit Akteuren der jeweiligen Schule, der Polizei und dem Landkreis gemeinsam begangen.

Auftraggeber: Landkreis Darmstadt-Dieburg, Abt. Schulservice
Bearbeitung: 2018 – 2019
Weitere Informationen: https://www.ladadi.de/nc/bildung-schule/schulen/schuelerbefoerderung.html

Referenzen Prozessbegleitung und Moderation:

Kurseinheit zur Fortbildung „Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement“

Durchführen einer interaktiven Kurseinheit zum Thema klimafreundliche Mobilität: Was bedeutet Klimaschutz im Verkehr? Was kann jede und jeder Einzelne (beruflich und privat) für einen klimafreundlichen Verkehr tun? Welche Beispiele können als Vorbild genommen werden?

Auftraggeber: Institut für Fortbildung und Projektmanagement e.V. (ifpro)
Bearbeitung: wiederkehrend, seit 2017
Weitere Informationen: http://www.fortbildung-klimawandel.de/fortbildungen/kommunales-energie-und-klimaschutzmanagement/

Unterstützung des Landkreises Marburg-Biedenkopf bei der Fördermittelbeantragung

Beratung zu Fördermitteln und Unterstützung bei der Antragstellung für Fördermittel aus der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Auftraggeber: Landkreis Marburg-Biedenkopf
Bearbeitung: 2018
Weitere Informationen: http://klimaschutz.marburg-biedenkopf.de/

Vortrag zum Thema Parkraummanagement

Vortrag zum Thema Parkraummanagement im Rahmen der Veranstaltung „Parken in Heidelberg – wohin mit den Autos?“

Auftraggeber: Grün-Alternative Liste (GAL) Heidelberg
Bearbeitung: 2017
Weitere Informationen: http://gal-heidelberg.de/2017/05/31/parken-in-heidelberg-wohin-mit-den-autos/

Für Unternehmen: Wir organisieren betriebliche Mobilität

Die betriebliche Mobilität ist für einen großen Teil aller zurückgelegten Wege verantwortlich. Im Rahmen des Betrieblichen Mobilitätsmanagements bieten wir Ihnen fachlich fundierte Analysen und umsetzungsorientierte Handlungsempfehlungen zur Erreichung Ihrer Ziele. Hierbei betrachten wir sowohl die Mobilität auf dem Arbeitsweg als auch die dienstliche Mobilität während der Arbeitszeit sowie den Besucher- und Lieferverkehr.

Unsere Analyse-Werkzeuge im Betrieblichen Mobilitätsmanagement sind:

  • Analyse der Beschäftigtenmobilität durch Beschäftigtenbefragungen & die Untersuchung von Wohnstandortdaten
  • Analyse des Dienstreise-Managements durch Auswertung der Dienstreise-Richtlinien & Reisekostenabrechnungen
  • Fuhrparkanalyse mit Hilfe von Befragungen und der Auswertung von Fahrzeug(nutzungs)daten
  • Standortanalyse durch Begehungen und verkehrliche Bewertungen des Unternehmensstandorts
  • Praxisnahe Konzepte und Handlungsempfehlungen

Mit unserer Hilfe erreichen Sie für Ihren Betrieb die folgenden Ziele:

  • Verringerung der Kosten für Mobilität
  • Mobilitätssicherung
  • Erhöhte Standortattraktivität und Attraktivität für zukünftige und bestehende Beschäftigte
  • Bessere Gesundheit der Mitarbeitenden
  • Verringerung der Umweltwirkungen
  • Bessere Außenwirkung

Referenzen Betriebliches Mobilitätsmanagement:

Mobilitätsmanagement für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Durchführung eines Mobilitätsmanagementprozesses für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) an den Standorten Berlin und Bonn. Das Projekt beinhaltete die verkehrliche Standortanalyse, eine Fuhrparkanalyse, Wohnstandortanalyse und die Mobilitätserhebung der Beschäftigten auf dem Arbeitswege und während der Dienstzeit. Auf Basis der Analysen wurden im Rahmen von Workshops Handlungsfelder und Maßnahmen für ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement entwickelt und im Ministerium bekannt gemacht. Auf Basis der Erfahrungen aus dem Projekt wurde ein Handlungsleitfaden für die Durchführung von Mobilitätsmanagement innerhalb der Bundesverwaltung erstellt.

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Bearbeitung: 2016-2018 (bis März 2017 als Verkehrslösungen)
Kooperation: Mobilitätslösung (bis Juli 2017) und plan:mobil

Programm „südhessen effizient mobil“: Betriebliches Mobilitätsmanagement für Continental und weitere Unternehmen

Beratung verschiedener Unternehmen und Verwaltungen im Rahmen des Programms „südhessen effizient mobil“: Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzepts. Analyse der örtlichen Rahmenbedingungen am Standort und der Mobilität von Beschäftigten und ggf. weiteren Zielgruppen (z.B. Kundinnen/Kunden oder Schülerinnen/Schüler) sowie Entwicklung von Maßnahmenbündeln in enger Abstimmung mit dem Unternehmen bzw. der Kommunalverwaltung. Durchführung mehrerer Coachings vor Ort bei den Unternehmen bzw. Kommunalverwaltungen. Optionaler Baustein ist ein Fuhrparkscreening.
Beratene Unternehmen (Auswahl): Gemeinde Nauheim, Gemeinde Roßdorf, Alice-Eleonoren-Schule Darmstadt, Lokale Nahverkehrsgesellschaft Kreis Groß-Gerau, Klinik Hohe Mark Oberursel/Frankfurt, Continental Teves AG & Co oHG Frankfurt/Eschborn, Kreisverwaltung Lahn-Dill-Kreis (inkl. Fuhrparkscreening), Schenck Process Europe GmbH, Stadtverwaltung Neu-Isenburg, Stadtwerke Neu-Isenburg (inkl. Fuhrparkscreening), GEWOBAU Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH, Stadtverwaltung Lampertheim (inkl. Fuhrparkscreening), Kreisverwaltung Hochtaunuskreis, Mercedes Benz AG.

Auftraggeber: ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)
Bearbeitung:  wiederkehrend, seit 2013 (bis März 2017 als Verkehrslösungen)
Weitere Informationen:
https://effizient.ivm-rheinmain.de/
https://effizient.ivm-rheinmain.de/teilnehmer/steckbrief-continental-teves-ag-co-ohg/

Initiative „mobil gewinnt“: Mobilitätsmanagement-Erstberatungen für das Studierendenwerk Darmstadt und weitere Einrichtungen

Wie können Unternehmen dazu beitragen, die Arbeitswege ihrer Mitarbeiter bequemer und schneller zu gestalten? Dieser Frage nimmt sich die Initiative „mobil gewinnt“ der Bundesregierung an – gemeinsam initiiert vom Bundesumweltministerium (BMUB) und Bundesverkehrsministerium (BMVI). Die für die teilnehmenden Unternehmen kostenlosen Erstberatungen ermöglichen einen Einstieg in das betriebliche Mobilitätsmanagement. Zur Erstberatung gehört ein Screening der örtlichen Rahmenbedingungen und der Mobilität der Beschäftigten. Mögliche Handlungsansätze werden aufgezeigt und den Verantwortlichen vor Ort vorgestellt.
Beratung der Philipps-Universität Marburg, des Studierendenwerks Darmstadt und des Kindergartens der evangelischen Petrusgemeinde Darmstadt.
Auftraggeber: B.A.U.M. Consult GmbH
Bearbeitung: 2017 – 2018
Weitere Informationen: https://mobil-gewinnt.de/

Wir forschen, informieren und beraten zu Kinder- und Familienmobilität

Mobilitätsroutinen lassen sich am besten dann verändern, wenn sich zeitgleich auch andere Rahmenbedingungen ändern. Eine der einschneidensten Umbruchssituationen beginnt, sobald sich Nachwuchs im Leben eines Menschen ankündigt. Hier brechen viele Menschen mit dem Radfahren und greifen auf das Auto zurück. Im Rahmen des im Nationalen Radverkehrsplan geförderten Forschungsprojekts „Fördern und Stärken der Fahrradnutzung bei jungen Familien nach der Geburt von Kindern“ (2015 – 2018) haben wir umfassende Informationen zum Kindertransport auf dem Fahrrad auf www.radfahren-mit-baby.de zusammengetragen. Für Kitas und Schulen erarbeiten wir Konzepte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Förderung der aktiven Mobilität und erproben diese an Pilotschulen. Zur Kinder- und Familienmobilität bieten wir Ihnen die folgenden Leistungen an:

  • Mobilitätskonzepte für Kitas und Schulen
  • Befragung von Kindern und Eltern zur Schul- bzw. Kitamobilität
  • Infomaterial für Familien, Kommunen und Multiplikator*innen
  • Schulungen für Multiplikator*innen
  • Umsetzungskonzepte für eine familienfreundliche Radverkehrsplanung
  • Vorträge und Workshops auf Konferenzen und anderen Informationsveranstaltungen

Mit unserer Hilfe erreichen Sie die folgenden Ziele:

  • familienfreundlichere Kommune
  • Mobilitätsbildung von klein auf
  • Stärken der aktiven Mobilität bei Kindern und Familien
  • Aufklärung von Familien, wie Radfahren mit kleinen Kindern möglich ist

Unserer Aktionen und Leistungen für Eltern finden in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Fahrrad & Familie statt.

Referenzen Kinder- und Familienmobilität:

Schulmobilitätspläne für Schulen im Hochtaunuskreis und Lahn-Dill-Kreis

Unter dem Motto „Besser zur Schule“ unterstützt das Land Hessen landesweit Schulen, Schulträger und Kommunen dabei, gemeinsam konkrete Maßnahmen und Projekte zum Schulischen Mobilitätsmanagement zu entwickeln, zügig umzusetzen, strukturell zu verankern und langfristig zu verstetigen. Ein selbstbewusster Umgang mit verschiedenen Mobilitätsoptionen soll so gefördert und Alternativen zum Hol- und Bringverkehr mit dem Auto durch die Eltern gestärkt werden.
Mit lokalen Akteuren, der Schule und Schülerinnen und Schülern werden an bis zu sieben Schulen pro Landkreis Maßnahmen entwickelt, um das Verkehrschaos zu Schulbeginn und -ende zu minimieren und den Kindern einen selbstbestimmten und sicheren Schulweg zu ermöglichen. Je nach den Bedürfnissen der Schule erhält diese eine Basis-Beratung, einen Schulmobilitätsplan oder einen Schulmobilitätsplan PLUS. Bei letzerem wird aufbauend auf einer Befragung unter Schülerinnen und Schüler und ggf. Eltern, einer Wohnstandortanalyse, einem Stadtspaziergang (gemeinsam mit Schülerinnen, Schülern und Fachakteuren) und einer Begehung des Schulumfelds ein Schulmobilitätsplan erarbeitet, der praxisnahe Empfehlungen für die Schulen (bei Grundschulen inkl. Schulwegeplan) und Kommunalverwaltungen enthält.

Auftraggeber: ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)
Bearbeitung:  2018 – 2020
Weitere Informationen: http://www.besserzurschule.de/

Überarbeitung des Schülerradroutennetzes Kreis Groß-Gerau

Erfassen der für den Radverkehr relevanten Veränderungen seit Erarbeitung des Empfehlungsnetzes im Jahr 2012. Erarbeitung und Überprüfung neuer und bestehender Routen an weiterführenden Schulen und neuen Schulstandorten. Durchführung von Schülerprojekten zum Thema Radrouten und Sicherheit des Radverkehrs in Kooperation mit den beteiligten Schulen. Einbeziehung von Schulen, Fachbehörden und weiteren Akteuren bei der Auswahl und Bewertung der Routen anhand von Beteiligungsworkshops und Onlinepartizipation.

Auftraggeber: ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain)
Bearbeitung: 2018 – 2020
Kooperation: plan:mobil
Weitere Informationen: https://www.schuelerradrouten.de/

Mobilitätsmanagement für Kitas in Dortmund

Für das neue Programm “So läuft das los!” wird für die Stadt Dortmund ein Konzept für die Verwaltung erstellt, das direkt an zehn Pilot-Kitas erprobt wird. Hierzu werden für die Erzieherinnen und Erzieher Arbeitsmaterialien für die pädagogische Praxis erstellt. Mit den Kitas gibt es Begehungen vor Ort, Befragungen der Eltern zum Mobilitätsverhalten und Gefahrenstellen, Wohnstandortanalyse und praktische Handlungsempfehlungen, bei deren Umsetzung unterstützt wird. Abschließender Workshop zur Vernetzung der teilnehmenden Kitas, Monitoring und Evaluation.

Auftraggeber: Stadt Dortmund
Bearbeitung: seit 2019
Weitere Informationen: https://www.dortmund.de/media/p/verkehr_1/emmisionsfreie_innenstadt/downloads_em/projektsteckbriefe_emi/Projektsteckbrief_Mobilitaetsmanagement_an_Kitas_und_Schulen.pdf

Fördern und Stärken der Fahrradnutzung bei jungen Familien nach der Geburt von Kindern

In einem bislang bundesweit einmaligen Forschungsprojekt von Mai 2015 bis Ende Dezember 2018 wurde untersucht, was werdende Eltern sowie Eltern mit Baby hemmt Fahrrad zu fahren und wie diese Hemmnisse überwunden werden können. Basierend auf den Ergebnissen einer bundesweit durchgeführten Befragung im Sommer 2016 wurden zielgruppenspezifische Maßnahmen entwickelt, z.B. Proberadel-Aktionstage, bei denen Eltern Anhänger, Lastenräder und Kindersitze kostenfrei ausprobieren konnten, Informationsmaterial (Flyer, Broschüre, Homepage www.radfahren-mit-baby.de), Einführung eines Anhängerverleihs und die Durchführung von Workshops für Hebammen. Eine abschließende Evaluation zeigte, dass die Maßnahmen erfolgreich waren. Alle teilnehmenden Eltern fühlen sich besser informiert als vorher. Auch sind sie sich nun darüber bewusst, wie sie mit ihrem Baby unterwegs sein können. Die Maßnahmen trugen auch zur Kaufentscheidung und zur Nutzung des Fahrrads im Familien-Alltag bei.
Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020).

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Bearbeitung: 2015 – 2018
Kooperation: wertsicht
Weitere Informationen:
 www.radfahren-mit-baby.de
https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/praxis/nrvp-2020-foerdern-und-staerken-der-fahrradnutzung
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/181128_uba_fb_third_cycling_century_bf_small.pdf

Hebammenschulung und Hebammenhandbuch zum Radfahren in der Schwangerschaft und mit Baby

Hebammen sind wichtige Bezugspersonen für schwangere Frauen und Eltern mit Baby. Eine Umfrage unter Hebammen im Frühjahr 2016 zeigte, dass diese sich mehr und richtige Informationen zum Radfahren mit Baby wünschen. 2017 wurden deshalb Test-Schulungen für Hebammen zum Radfahren mit Baby durchgeführt und ein begleitendes Handbuch erstellt. Damit erfahren Hebammen, was beim schwanger Radfahren und beim Radfahren mit Baby zu beachten ist und wie sie selbst das Thema in ihren Kursen aufgreifen können. Die Erstellung des Handbuchs und die Durchführung der Test-Schulungen wurde im Rahmen des Fahrrad-Jubiläums 2017 vom Ministerium für Verkehr in Baden-Württemberg gefördert.

Auftraggeber: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
Bearbeitung: 2017
Weitere Informationenhttp://dev.radfahren-mit-baby.de/wp-content/uploads/2018/09/Handbuch-f%C3%BCr-Hebammen.pdf

Workshop für Familien zum Radfahren mit Baby beim ADFC Hamburg

Um Hemmnisse bei jungen Eltern zum Radfahren mit Baby zu reduzieren, wurde ein Workshop für junge Familien konzipiert und durchgeführt. Nach einem einführenden Theorieteil hatten im anschließendem Praxisteil die jungen Familien die Möglichkeit verschiedene Babymitnahmemöglichkeiten (Lastenrad, Anhänger, Kindersitz, Babyeinsätze usw.) mit ihren Schützlingen zu testen.

Auftraggeber: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Hamburg
Bearbeitung: 2018
Kooperation: FahrradGarderobeVélo 54
Weitere Informationen:
http://fahrradgarderobe.de/radfahren-mit-baby-kostenfreier-workshop-in-hamburg/

Verkehr mit Köpfchen

Postfach 11 03 34
69072 Heidelberg

Telefon: 06221 90 30 50 5
info[at]verkehr-mit-koepfchen.de